Aktuelles

Eröffnung der Ausstellung zur Geschichte des Prignitzer Adels und seiner Güter im Neuen Schloss Freyenstein

Neues Schloss FreyensteinIn Freyenstein wird am 24. April 2026 um 18:30 Uhr in der Hofstube des Neuen Schlosses eine neue Dauerausstellung eröffnet. Das Stadt- und Regionalmuseum hat mit sehenswerten Leihgaben zum Gelingen der neuen Ausstellung wesentlich beigetragen.

Der Veranstalter schreibt dazu in seiner Einladung:

„Wenn sich am 24. April 2026 um 18:30 Uhr die Türen der Hofstube im Neuen Schloss Freyenstein öffnen, steht nicht nur eine Ausstellungseröffnung bevor – sondern ein Abend im Zeichen der Geschichte der Familie von Winterfeld und der Adelslandschaft der Prignitz.

Museumsleiterin Katharina Wanicki begrüßt die Gäste und führt in einen historischen Ort ein, der selbst eng mit der Familie verbunden ist: die beiden Schlösser Freyenstein, einst Besitz der von Winterfeld.

Im Anschluss nimmt Torsten Foelsch aus dem Stadt- und Regionalmuseum Perleberg das Publikum mit auf eine Reise in die Geschichte des regionalen Adels. Er befasst sich seit den 1980er Jahren intensiv mit der Geschichte des Prignitzer Adels und seiner Güter. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen dabei die Porträts der Familie von Winterfeld – Bilder, die nicht nur Gesichter zeigen, sondern Geschichten bewahren.

Viele der ausgestellten Ahnenbildnisse sind Kopien nach Originalen und wurden von Wilhelm von Winterfeld (1898–1997) geschaffen. Als Künstler, Restaurator und leidenschaftlicher Familienhistoriker widmete er sich der Aufgabe, das visuelle Gedächtnis seiner Familie zu rekonstruieren. Die ‚Rückkehr‘ dieser nach Freyenstein, verleiht der Ausstellung eine besondere Bedeutung: Sie befinden sich dann an einem Ort, der selbst Teil dieser Familiengeschichte ist. Ergänzt wird die Präsentation durch die Ausstellung ‚Zum ehrenden Gedächtnis‘, in deren Zentrum die Familie von Winterfeld steht.

Zudem erweitern einige Schautafeln – mit einem allgemeinen Blick auf die Adelslandschaft der Prignitz – die Ausstellung und zeigen, wie eng Erinnerung, Herkunft und regionale Geschichte miteinander verbunden sind. Ein Abend, der die Geschichte einer Familie erzählt und zugleich ein Stück Prignitzer Vergangenheit lebendig werden lässt.

 

Um Anmeldung per E-Mail (museen-freyenstein@stadt-wittstock.de) oder telefonisch (033967/60057) wird bis zum 23. April 2026 gebeten. Das Museumsteam freut sich auf Ihr Kommen.“

Für Interessierte hier der Flyer zur Austellungseröffnung.

17.04.2026

Restaurierung der Gewölbe- und Wandflächen sowie der Adelswappen in der Heiliggrabkapelle des Kloster Stift zum Heiligengrabe

Neben 23 weiteren Äbtissinen, welche auf der Äbtissinnenfriese in der Heiliggrabkapelle des Kloster Stift zum Heiligengrabe zu sehen sind, wurden auch jene Wappen- und Schriftfelddarstellung von Äbtissin Henriette von Winterfeld (1710 – 1790) grundlegend restauriert.

Wappen Henriette v. Winterfeldt in Heiligengrabe vor der Restaurierung Das Wappen vor der Restaurierung …
Wappen Henriette v. Winterfeldt in Heiligengrabe nach der Restaurierung … und nach der Restaurierung.

Im Kurzbericht von Dipl. Restaurator Jochen Hochsieder heißt es ferner:

Die in einer anderen Maltechnik ausgeführten Wappen der Adelsfamilien waren teilweise stark geschädigt. Ursache dafür war vor allem der desolate Kreidegrund. Dieser wurde vor der Reinigung mit einem tierischem Leim (Fischleim = Hausenblase) gefestigt. Abblätternde Mal-schichten wurden mittels demselben Leim hinter spritzt und wieder angedrückt. Danach erfolgte eine vorsichtige Oberflächenreinigung mit Ziegenhaarpinsel und speziellen Reinigungsschwämmen. Unsachgemäße und zementhaltige Putzergänzungen wurden behutsam entfernt. Anschließend wurden Fehlstellen und Ausbrüche durch mehrfaches Auftragen eines Kreidegrundes geschlossen und die Oberfläche durch Nachschleifen an den Bestand angepasst. Kittungen und Fehlstellen in der Malerei bzw. den Metallauflagen wurden im entsprechenden Lokalfarbton mit Gouachefarben ergänzt bzw. retuschiert.

Finanziert und in Auftrag gegeben wurde diese Maßnahme im Zuge der Restaurierung der Heiliggrabkapelle durch den Verein zur Förderung und Erhaltung des evangelischen Klosters Stift zum Heiligengrabe e.V. unter der Leitung von Ludolf v. Saldern. Der von Winterfeld(t)sche Familienverband e.V. beteiligte sich per Spende an den Kosten zur Restaurierung der Adelswappen.

Kapelle zum Kloster Stift zu Heiligengrabe Die Heiliggrabkapelle des Kloster Stift zum Heiligengrabe.

 

02.11.2024

Restaurierung und Wiederaufrichtung des Epitaphs Detlof v. Winterfeld in der Kirche von Dallmin/Prignitz bei Festveranstaltung am 14. Mai 2023

Detlof v. Winterfeld,  Herr der Herrschaft Dallmin,  Sandow und Trebichow, Kurbrandenburgischer Rat, Landvogt der Neumark, Kommendator des Johanniterordens zu Schievelbein, geboren 1527, verstorben 1611.

Zuvor wurde das  Epitaph im Perleberger Museum im Rahmen einer umfassenden Sonderausstellung 2022 zur Ahnen- und Memorialkultur des Adels in der Prignitz der weiteren Öffentlichkeit vorgestellt.

Wir danken der Fielmann-Stiftung für die finanzielle Unterstützung der Restaurierung.  Die Familienstiftung des von Winterfeld(t)schen Familienverband e.V. fördert weitere Maßnahmen z.B. die Errichtung einer entsprechenden Informationsstehle (Artikel aus dem Kurier “Der Prignitzer” als PDF-Datei abrufen).

Artikel mit freundlicher Genehmigung des Kurierverlags “Der Prignitzer”.

25.02.2024

Prenzlau: Das Wappenfenster ist wieder im alten Glanz!

Die Restaurierung des Wappenfensters im Dominikanerkloster Prenzlau ist abgeschlossen. Das Bleiglasfenster (zu sehen auf dem Foto in seinem unsanierten Zustand) war bei Fassadenarbeiten in den 90er Jahren zerbrochen. Die Scherben konnten glücklicherweise ausfindig gemacht werden, der alte Zustand ist nun wieder hergestellt. Über die Restaurierung und unser Wappen berichtete der Prenzlauer Nordkurier (Artikel als PDF-Datei abrufen).

 

Foto und Artikel mit freundlicher Genehmigung des Prenzlauer Nordkurier.

08.05.2013

Winterfeld-Zinksarg in der Gruft in Neuhausen

Unser finanzielles Engagement bei der Sanierung von Kirche und Gruft in Neuhausen wurde in der Märkischen Allgemeinen Zeitung Prignitz-Kurier (Artikel als PDF-Datei abrufen) erwähnt. In unserem letzten Rundbrief hatten wir bereits auf die Entdeckung der dort aufgefundenen Prunksarkophage hingewiesen. Zumindest einer ist außerordentlich künstlerich gestaltet.

Der Märkischen Allgemeinen Zeitung Prignitz-Kurier herzlichen Dank für das Copyright!

10.02.2013