LUDWIG FRIEDRICH WILHELM von WINTERFELD

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1898–1997

Kadett u. Soldat (Artillerist und Flieger, zu Kriegsende 1945 Oberst u. Kommandeur Blindflugschule in Oels), Dipl. Ing. und Künstler (Bildhauer, Portraitmaler u. Restaurateur). Geräteturner, Rad-Akrobat, Segelflieger; später zunehmend Familienkundler und damit verbunden auch Sammler kunstgeschichtlicher Gegenstände. Winterfeld schuf eine Ikonographie mit Abbildungen seiner Werke (Büsten, Skulpturen und Bilder) und verfasste im Jahre 1978 einen Lebensbericht für seine Familie, der für die Zeit danach bis zu seinem Tode durch die Familiengeschichte ergänzt wird[1]. Der blinde Schriftsteller Georg Grabenhorst hielt in der Erzählung “Das Mädchen von Meaux”, Sachse & Pohl-Verlag Göttingen, 1961 ein Kriegserlebnis von Winterfeld in Frankreich fest. Winterfeld stand Pate für den Familienfrieden, für das Leben in der Achtung vor den preußischen Ahnen, für sein Gottvertrauen in die Zukunft sowie für seinen Humor. [1]Anita-Maria v. Winterfeld, Geschichte des Geschlechts von Winterfeld(t), 6. Teil, VII. Bd. hrsg. v. Winterfeld(t)scher Familienverband e.V., Mainz 2009

* 24. 07. 1898 in Berlin, 12. und jüngstes Kind des Obristen Ludwig Gebhard Theodor v. W. (* Magdeburg 28.06.1853, ∞ Berlin 09.02.1878 mit Cäcilie Krüger, † Nizza 03.05.1904) ∞ Deersheim, Kreis Halberstadt 19.09.1930 mit Gisela v. Gustedt (* 21.06.1908 in Deersheim, † 10.02.1995 Bad Bevensen), Tochter d. Joachim-Philipp v. G., Erbherr zu Deersheim mit Bexheim, *1875 †1913 und s. Ehefrau Elisabeth, geb. v. Krosigk, *1886 †1973.

Winterfeld hatte 8 Kinder, 19 Enkelkinder und 15 Urenkel bis zu seinem Tode.

Als Senior des Familienverbandes war Winterfeld für die Mitglieder ein guter Ratgeber. Er stiftete viel von seinem privaten Vermögen an seine Kinder und an Bedürftige wie auch zugunsten gemeinnütziger Zwecke[1].

Im hohen Alter geriet Winterfeld in seiner Ungeduld und Zielstrebigkeit an falsche Ratgeber, was sich zum Leidwesen seiner Kinder und teils auch der Großfamilie auswirkte, für die er eigentlich nur beispielhaft Zeichen setzen wollte.

† am 18.12.1997 in Dortmund, beerdigt auf dem Dortmunder Hauptfriedhof zusammen mit seiner Schwester Friederike im Ehrenurnengrab der Stadt Dortmund für seine Schwester Luise.

[1] z. B. Dresdner Frauenkirche und Glockenspiel Potsdamer Garnisonskirche

Spielende Bären
Bronze, 1929
i.d. Siedlung Siemensstadt
Aufnahme 2001

Foto: Karl H.P. Bienek, Berlin

Spielende Zicklein

Bronze, 1929
i.d. Grünanlage der Siedlung Siemensstadt
Aufnahme Dezember 2006

Foto: Karl H.P. Bienek, Berlin

 

Mutter mit Kind
steinerne Plastik, 1930
i.d. Siedlung Siemensstadt
Aufnahme Februar 2003

Foto: Karl H.P. Bienek, Berlin

Günther von Oertzen
Reliefbild, 1925
angefertigt für einen Gedenkstein
im Gutspark Dorow

Foto: privat

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